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Warum gerade die Bibel?

Liebe Leserin, lieber Leser,

stellen Sie sich vor, Sie treffen im Urlaub beim wandern einen bekannten Multimilliardär, ich nenn ihn mal Gill Gades (erfundener Name). Da Sie beide dasselbe Ziel haben, gehen Sie die weitere Strecke gemeinsam. Herr Gades freut sich sehr, dass er sich so gut mit ihnen unterhalten kann. Er offenbart ihnen, dass er zwar viel Geld aber keine Freunde hat und dass er gerne auch nach dem Urlaub in engem Kontakt mit ihnen bleiben möchte. Sie sagen selbstverständlich zu. Nebenbei gibt er zu verstehen, dass er Sie auch gerne finanziell unterstützen kann, wenn Sie mal Geld benötigen sollten, da es ihm nichts ausmacht, wenn auf seinem Konto mal ein paar Millionen mehr oder weniger verbucht sind.

Aus dem Urlaub zurückgekehrt erzählen Sie allen Bekannten und Freunden, dass Sie im Urlaub den Milliardär Gades kennengelernt haben und dass dieser solch ein angenehmer und hilfsbereiter Mensch sei.
Jedoch reagieren sämtliche Bekannte negativ:
Manche lachen Sie einfach nur aus und behaupten, sie seien auf einen Hochstapler hereingefallen, der sich als Gill Gates zurechtgeschminkt hätte. Niemals hätte solch ein Reicher Interesse an einem einfachen Menschen.
Einer versucht ihnen einzureden, dass solche reiche Leute nie etwas aus reiner Gutmütigkeit verschenken würden.
Der Nachbar behauptet, dass Gades schon verstorben sei.
Ein anderer erklärt Ihnen, dass es diesen Gill Gades als Person in Wirklichkeit nie gegeben hätte, es handele sich nur um das Maskottchen eines großen Computerherstellers.
Ein hochgebildeter Wissenschaftler rechnet ihnen vor, dass die Wahrscheinlichkeit, im Urlaub gerade auf diesen Menschen zu stoßen, nahezu bei Null liegt.

Wie würden Sie auf diese entmutigenden Kommentare reagieren?
Sie haben die Kontaktdaten dieser Urlaubsbekanntschaft in den Händen. Würden Sie sie einfach wegwerfen, weil alle Leute sagen, Sie seien auf einen Betrüger hereingefallen?
Oder würden Sie nicht wenigstens versuchen in Kontakt mit diesem Menschen zu bleiben, um herauszufinden, ob er nicht doch Gill Gades war? Schließlich hat er wirklich so ausgesehen und trug die teuerste Wanderausrüstung.
Würden Sie nicht seine Einladungen annehmen und bei ihm zu Hause nach Beweisen für seine Identität bzw. für seinen Reichtum suchen?
Vielleicht würden Sie ihn auch einfach mal um ein paar Millionen Euro bitten, um zu prüfen, ob er sein Versprechen wahr macht, Sie bei Bedarf finanziell zu unterstützen.

Worauf möchte ich hinaus?
In der Bibel offenbart sich ein Wesen, das behauptet Gott zu sein und das die größten Versprechungen macht, die man sich nur vorstellen kann, das größte: Ewiges Leben in immerwährendem Glück. Es werden verschiedene einleuchtende Beweise für die Glaubwürdigkeit ihrer Botschaft aufgezeigt, z.B. sich über Jahrhunderte erfüllte Prophetie.
Die große Mehrheit der Menschen will aber nichts davon wissen, die Bibel wird meist rundweg abgelehnt, ja sie wird ungeprüft abgelehnt. Man macht sich lustig darüber, obwohl man kaum etwas von ihren Aussagen kennt und versteht. Auch die Mehrheit der Wissenschaftler lehnt sie ab, wie auch der allgemeine Mainstream. Eine Minderheit anerkannter Wissenschaftler wiederum kann den Glauben an die biblische Botschaft sehr gut mit seriösem Hochschulwissen vereinbaren.
Die Bibel fordert zum Suchen auf. Ihre großartigen Verheißungen kann man zum Teil bereits in diesem Leben auf sich beziehen und testen. Es gibt auch Bedingungen. Das Suchen nach Gott ist zu Beginn ganz grundlegend. Echtes, aufrichtiges Suchen bedeutet, dass man sich nicht schon im Voraus festlegt, wie die Suche auszugehen hat (z.B. dass es diesen Gott nicht geben kann). Die Bibel motiviert durch viele Geschichten, Personenbeschreibungen und Gleichnisse, Gottes Zuneigung kennenzulernen und selbst zu erfahren. Wer daran nicht glauben kann (weil er z.B. meint, er sei zu schlecht oder es widerspräche seinem Stolz /seiner Intelligenz...), der darf trotzdem Gottes Gnade und Wunderkraft erleben, wenn er aufrichtig sucht. Es wird erwartet, dass der vernunftbegabte Mensch angesichts der Größe der Gaben Gottes auch mit entsprechendem Eifer und Zeiteinsatz forscht und überlegt. Wer irgendwelche andere Forderungen/Gebote in der Bibel findet, sollte sich von diesen niemals vom Suchen und Kennenlernen Gottes abschrecken lassen, denn man kann die positive Wirkung der im Neuen Bund geltenden Gebote (die alle etwas mit Liebe zu Gott und zum Mitmenschen zu tun haben) erst dann wirklich erkennen, wenn man deren Urheber mit Seiner Liebe persönlich erfahren hat.
Überall auf der Welt gibt es Menschen, die tatsächlich in dieser Erfahrung leben. Selbst in fernen Kulturkreisen gibt es relativ viele, die sich begeistert der biblischen Botschaft zuwenden und dem Gott der Liebe ihr Schicksal anvertrauen, während sie sich gleichzeitig von den widersprechenden religiösen Vorstellungen ihrer Kultur abwenden. Vielen ist das Evangelium so wertvoll, dass sie dafür riskieren, aus ihrer Familie und Kommune verstoßen zu werden. Manche riskieren sogar ihr Leben.

Lieber Leser, liebe Leserin, bestimmt waren Sie hier und da schon bei Beerdigungen. Wie schlimm ist es doch, wenn man nahe Angehörige und Freunde verliert.
Bei christlichen Beerdigungsansprachen wird oft gesagt, dass der Tote jetzt bzw. nach seiner Auferstehung ein glückliches Leben bei Gott habe, ja dass er ewig leben darf. Wäre es da nicht angebracht, zu prüfen, ob es wirklich einen Gott gibt, der solche Versprechungen kraft seiner Macht auch einhalten kann? Müsste man nicht Beweise dafür haben? Ja, es ist tatsächlich unvernünftig, von Dingen überzeugt zu sein, die man nicht beweisen kann! Aber es gibt Beweise genug, jeder der ernsthaft danach sucht, kann feststellen, dass die Bibel weit über die Weisheit begrenzter Menschen hinausgeht. Auch kann jeder Gottes Macht in Verbindung mit Seiner Liebe im eigenen Leben erfahren. Wäre es nicht wichtig, Zeit einzusetzen, um diesen Gott kennenzulernen, statt sich nach der Beerdigung gleich wieder mit Fernsehen, Computerspielen, Fußball, Alkohol... die Zeit zu vertreiben? Wäre es nicht wichtig, in einer neutralen Einstellung die Wahrheit herauszufinden, auch dann, wenn alle Freunde und Bekannte Argumente vorbringen, die gegen einen Gott der Liebe zu sprechen scheinen?

Wieviel Zeit würde man einsetzen, um mit einem freigiebigen Multimilliardär in Kontakt zu bleiben und seine Versprechungen auszutesten?
Aber alles Geld der Welt ist nichts gegenüber dem, was Gott anbietet!