
Wie kann man Gebetserhörungen erleben?
Für viele Gläubige gehört das Gespräch mit Gott (Gebet) zu ihrem Alltag. Sie reden so mit Ihm, als würden sie Ihn sehen.
Bei einem guten Gespräch redet aber nicht nur eine Person, sondern es findet ein gegenseitiger Austausch statt – und es ist in der Tat bei treuen Gläubigen, die mit dem Höchsten Wesen kommunizieren, normal, dass sie Antworten durch das Gebet bekommen, teilweise kann man solche Antworten oder Gebetserhörungen nur als Wunder ansehen.
Wer zum Schöpfer des Himmels und der Erde betet, kann von Ihm Hilfe erfahren, Hilfe, die nichts mit einem Placebo-Effekt zu tun hat, die von ihrer Wirkung her weit über einen solchen Effekt hinaus geht. Gott wirkt auch heute noch Wunder – ich selbst wurde z.B. vor Jahren durch ein einfaches, aber ernsthaftes Gebet von einer schweren Depression befreit (während der die vom Arzt verordneten Psychopharmaka keinerlei positive Wirkung gezeigt haben) und hab auch die Ursachen gezeigt bekommen – Auch andere Gebetserhörungen erlebte ich: Als außerhalb meines Denkens, Fühlens und Handelns genau das geschehen ist, wofür ich gebeten habe (was man also nicht als Einbildung erklären kann). Atheistisch erzogene Leser mögen dies trotzdem ablehnen. Ich möchte nun hier nicht viel argumentieren, sondern dich stattdessen ermutigen, es einfach mit dem Gebet auszuprobieren, ganz egal, welche Meinung du zu diesem Thema haben magst und unabhängig von deiner Vergangenheit. Lies hierzu bitte dieses Thema noch bis zum Ende, damit du unter anderem die grundlegenden Voraussetzungen für Gebetserhörungen kennenlernst. Wenn du ernsthaft und engagiert versuchst, Gottes Absichten kennenzulernen, kann es gut sein, dass du auch schon dann Hilfe erfährst, wenn du noch nicht alle Voraussetzungen erfüllen kannst.
Ich würde mir übrigens nicht so extrem viel Zeit nehmen, um über solche und ähnliche Dinge zu schreiben, wenn ich nicht genügend deutliche Beweise für Gottes Existenz, Vertrauenswürdigkeit und Zuneigung zu uns Menschen gefunden hätte.
Zu der Frage, warum es trotzdem Leid in der Welt gibt, kann man in meinem Religionsfinder interessantes lesen.
Gottes Ehre besteht in seiner Gerechtigkeit, Liebe und Gnade. Er würde sich vor allen intelligenten Wesen als ein korruptes Wesen darstellen, wenn er die Gebete der einen Person erhören, die Gebete einer anderen aber willkürlich übergehen würde. Nein, so ist es nicht. Jeder Mensch, der die nachvollziehbaren Bedingungen erfüllt (die sich positiv auf das eigene Leben auswirken), kann damit rechnen, dass sein Gebet zu seinem Besten erhört wird. Das bedeutet, dass uns nicht alle unsere Wünsche und Bitten gewährt werden können. Gottes Absichten für unser Leben sind so viel höher und weitreichender als unsere eigenen, oft egoistischen Wünsche und Vorlieben. Am meisten wünscht sich unser Schöpfer, dass wir eine lebendige Beziehung zu Ihm aufnehmen und pflegen, dass wir Vergebung von Schuld erlangen, Befreiung von schlechten Charaktereigenschaften (durch Sein Einwirken), dass wir mit Seiner uneigennützigen Liebe erfüllt werden - und somit tauglich werden für ein ewiges Leben ohne Leid (in einer Welt, in der niemand mehr seinen Mitmenschen irgendwie verletzen wird). In verschiedenen biblischen Beschreibungen, Verheißungen, Geboten und Gleichnissen zeigt uns Gott, was Er sich für uns wünscht. Wenn wir um diese Dinge bitten, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass wir Gebetserhörungen erleben werden.
Eine Begründung, weshalb ich die Bibel als Brief Gottes an uns Menschen sehe, findest Du unter der Rubrik „Eine geistige Grundlage die Bestand hat“ (andere Rubrik dieser Homepage)
Es gibt übrigens viele wissenschaftliche Studien, in der sich die Wirksamkeit von Gebeten gezeigt hat.
Wie steht es mit dem Gebet um Gesundheit?
Wir lesen ja im Neuen Testament viel davon, dass Jesus durch Wunder Kranke geheilt hat. Aber auch Er hat nicht alle geheilt, siehe Markus 6,1-6. Auch Paulus hatte ein Leiden. In der Bibel ist zu lesen, wie dieser Apostel sein Leben regelrecht aufgeopferte, um das Evangelium zu verkünden, auch hat Gottes Wunderkraft in seinem Dienst gewirkt.
Aufgrund seinem eigenen Leiden hat Paulus „drei Mal zum Herrn gefleht“ Gott antwortete: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Paulus hat diese Antwort im Vertrauen akzeptiert und reagierte so: „Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“ (siehe 2. Kor. 12,7-10). Auch sterben mussten laut Bibel in der Vergangenheit fast alle. Die letzte Erlösung vom Fluch der Sünde werden die ernsthaft Gläubigen erst nach ihrer Auferstehung vom Tode erfahren (siehe Offb. 21,3-8).
Trotzdem: Gott hat schon viele unheilbar Kranke geheilt. Auch heutzutage gibt es Menschen, die durch Wunder in einem Moment geheilt wurden. Ich möchte niemandem die Hoffnung nehmen indem ich auch nur den Eindruck erwecke, Gott würde heute nicht mehr heilen durch Wunder.
Wie würde ich selbst wahrscheinlich vorgehen, wäre ich schwer krank?
Ich würde mich fragen, ob ich wirklich ernsthaft an Gott interessiert bin oder immer nur dann um Hilfe rufe, wenn es mir schlecht geht. Ich würde Gott um wahrheitsgemäße Selbsterkenntnis bitten. Lebe ich die Prinzipien echter, uneigennütziger Nächstenliebe im Alltag aus und ehre ich damit als Christ Gott durch mein Leben oder bin ich ein frommer Heuchler, der andere Menschen verletzt, ausnutzt, fertig macht, ausbeutet.. ? Wäre es für meine Umgebung ein Segen, wenn ich wieder gesund werden würde oder würde ich danach (wieder) in erster Linie für meinen Egoismus leben? Würde ich nach einem Heilungswunder ggf. weiter so ungesund leben wie zuvor (angenommen dass), Thema Ernährung, Bewegung, Süchte nach Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten.. oder würde ich Gott um Selbstbeherrschung bitzen, die in Gal. 5,22 (bei Luther: „Keuschheit“) im Zusammenhang mit Gal. 5,16-21 verheißen ist?, sodass ich auch für andere ein Vorbild bin, die dabei sind, sich zu Tode zu rauchen, zu saufen oder zu fressen...?
Ich würde mir alle Voraussetzungen für Gebetserhörungen, die hier zu lesen sind, anschauen bzw. durchstudieren (siehe Bibeltexte) - sofern es die Krankheitsbeschwerden zulassen, würde Gott bitten, mir tiefe Einsicht in diese Voraussetzungen zu schenken, mir Vergebung für alle erkannten Sünden zu schenken (deren Bekenntnis gegenüber Gott und wenn nötig gegenüber Mitmenschen vorausgesetzt), sowie den Willen, alle Voraussetzungen aus Zuneigung zu Gott ernst zu nehmen und anzuwenden. Danach würde ich wahrscheinlich zuerst einmal alleine „im stillen Kämmerlein“ (Matth. 6,5-6) mit Gott offen über die Krankheit und die damit zusammenhängenden Probleme sprechen wie mit einem Freund und Ihn bitten, Er möge mich davon befreien, wenn dies Sein Wille ist. Das ernsthafte Gebet eines Menschen, der versucht, mit aller noch vorhandenen Energie den Gott der Liebe kennenzulernen bzw. enger in sein Leben einzubeziehen wird immer gehört. Es wird aber nicht immer so beantwortet, wie es sich der aufrichtige Beter wünscht. Viele werden nicht plötzlich geheilt durch ein Wunder. Jeder der sich in dieser Art Gott naht, wird aber etwas von Seiner Liebe erfahren. Der suchende Kranke wird in der Bibel lesen, dass ihm Gott jede Sünde gerne vergeben und ihm ewiges Leben schenken möchte. Jeder wird durch solches beten und demütiges prüfen/lesen der biblischen Botschaft näher zur Quelle echter Liebe hingezogen und inneren Frieden erhalten. Bei einigen wird sich eine langsame Heilung einstellen, die von der Erkenntnis und Erfahrung der Liebe Gottes in Gang gesetzt und in Gang gehalten wird. Manche mögen dadurch auch zu einem neuen, gesünderen Lebensstil veranlasst werden, der im Zusammenhang mit dem neuen inneren Frieden zur Genesung mit beiträgt. Wer ernsthaft nach Gott und nach seiner Wahrheit sucht, der wird Gott auch finden, ob er nun geheilt wird oder nicht. Wer sich Ihm vollständig anvertraut und sich Seinem Wort unterordnet, wird Gottes Zuneigung auch dann erleben, wenn er nicht geheilt wird, er darf z.B. folgende Verheißungen in Anspruch nehmen:
„Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.“ (1.Kor.10,12) oder „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und Er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offb. 21,3-4)
Man darf sich laut Bibel mit all seinen Problemen direkt und persönlich an Gott wenden und ich würde dies bestimmt auch zuerst einmal für mich alleine tun, evtl. danach auch noch zusammen mit einer eng verwandten bzw. befreundeten Person. Wenn danach keine Heilung durch ein Wunder erfolgt, würde ich aber zusätzlich noch die Leiter meiner kleinen, sehr bibeltreuen Gemeinde in der Art einbeziehen, wie es in Jakobus 5 dargelegt wird: „Wenn jemand von euch krank ist, soll er die Gemeindeleiter zu sich rufen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Wenn sie im festen Vertrauen beten, wird der Herr dem Kranken helfen. Er wird ihn aufrichten und ihm vergeben, wenn er Schuld auf sich geladen hat. Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Menschen, der nach Gottes Willen lebt, hat große Kraft.“ (Jak. 5,14-16 aus der Hoffnung für alle Bibel).
Auch hier sollten wir bedenken, dass es nicht Gottes oberste Prioriät ist, uns ein langes Leben auf dieser Welt zu garantieren, sondern uns für Sein ewiges Reich zu retten, wo es einmal keinen Egoismus, Hass, Krieg, Krankheit... geben wird. Wer den Gott der Liebe kennengelernt hat, Ihm vertraut, auch vertraut, dass alle Seine Gebote und Ratschläge (siehe Bibel) sein Leben aufwerten, ja wer sie deshalb gerne in das eigene Leben überträgt (soweit er sie erkannt hat), für den hat in Wirklichkeit mit dem Zeitpunkt seiner Bekehrung das ewige Leben bereits begonnen. Der Tod ist laut Jesus nur ein Schlaf (Luk.11,11). Jeder der dies aus der Bibel kennt und Gott samt seinem Wort wirklich vertraut, wird davon ausgehen, aus diesem Schlaf wieder aufgeweckt zu werden um für immer bei seinem Erlöser zu sein der zu seiner Rettung die größte Selbsterniedrigung, den größten Hass, die größte Armut und Schmerzen auf sich genommen hat.
Dem Gebet, das sich auf eine biblische Verheißung stützt, kommt eine Schlüsselrolle zu. Betrachte doch mal in Ruhe die folgenden Verheißungen samt den logischen Voraussetzungen, sie gelten DIR ganz persönlich:
„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung... denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“ (aus Jer. 29, 11-14) oder Sprüche 2,1-9 u. Apostelgeschichte 17,11+12
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken ...“ (aus Matth.11,28).
„Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, ... (aus Jesaja 48,17)
„Wer sein Ohr abwendet, um die Weisung nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Gräuel“ (Sprüche 27,9)
→ Gottes Wort legt die Grundlage für Gebetserhörungen ↓
„Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst... Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben!... (Jes.55)
Nur ein paar wenige Stichpunkte darüber, was das Wort Gottes (die Bibel) konkret bewirken will:
- Glaube bzw. Vertrauen in Seine Aussagen → Römer 10,17 zusammen mit Mark. 9,23-24, denn Gottes übernatürliche Kraft wirkt durch Sein Wort → 1.Korinther 1,18 + 2,4-5 und Psalm 33,4+9
- es zeigt Jesus Christus als den, der die Strafe für alle Vergehen auf sich genommen hat und motiviert zur persönlichen Annahme seiner Stellvertretung durch Glauben → z.B. Jesaja 53,1-12 → es zeigt Beweise auf, siehe z.B. Lukas 24,44-47
- es ist, im Vertrauen auf Gott angewandt, eine mächtige Waffe im Kampf gegen das Böse und gegen Versuchungen → Matth. 4,1-11 und Eph. 6,10-18
- es unterscheidet korrekt zwischen echter Liebe und Selbstsucht → siehe Bibel von vorne bis hinten
- es spendet Trost → 15,16; Joh.14,26 und führt zu dauerhafter Freude → Joh. 15,9-11: „Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.“ → Ein zentrales bibl. Gebot lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ ↓
Jesaja 58: „... Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg! Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten... Dann wirst du rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich.“
Jes. 59,1+2: „Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass Er nicht helfen könnte und Seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass Er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.“ Siehe auch Jak.5,14-16 ↓
bitte hier nicht aufhören zu lesen:
„Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist! Denn als ich es wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen ... Darum bekannte ich dir meine Sünde ... (aus Psalm 32). „... und das Blut Jesu ... macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbs t... Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (s. 1. Joh. 1,7-9). „Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ (s. Jak. 5,16) siehe auch das Gleichnis in Luk. 15,11-32; außerdem: Spr. 8,13.
Wichtig: Auch selbst anderen vergeben → Matth.6,12-15 u. Luk.17,3-4 ↓
"Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!" (Jes. 44,22).
Jesus: „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen ... Wer die Sünde tut, der ist der Sünde Knecht...Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei“ (aus Joh.8,31-36). „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen... Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ (Hes.36,26-27; ähnliches im NT: Hebr.8,10-11) „Ich will ... das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ... Hes. 34,16)
„Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen“ (Psalm 50,14+15) „... wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ (s.Joh.8,51) „fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jes. 41,10) „Gott ist die Liebe;... die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe.“ (aus 1. Joh. 4,16+18) „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit...“ (aus Offb.1,17-18)
„Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen ... und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein...Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“ (aus Offb.21,3-5) „...Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ (aus Offb.22,17)
Schon diese wenige Bibelverse zeigen, dass Gott die Lösung für unsere grundlegendsten Probleme anbietet: Sehr kurzes Leben, Sterben und Tod, Schuld, Angst, Sinnlosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Einsamkeit, Sehnsucht danach, geliebt zu werden. Schlag doch einfach mal die nicht zitierten Bibelfundstellen nach und sieh selbst, außerdem interessant: z.B. Spr. 3,1-4; Spr. 4,20-27; Psalm 50, 14-23; Jes. 55,6-7+10-12; Jak. 1,2-12
Gebetserhörungshindernisse:
Gott nicht bitten: „ihr ... habt nichts, weil ihr nicht bittet“ s. Jak. 4,2
Schlechte Absicht: „... ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr´s für eure Gelüste vergeuden könnt.“ Jakobus 4,3
Hochmut: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade...“ aus 1. Petr. 5,5, siehe auch Luk. 18,9-14 und Jes. 57,15
Gottes Wort umgehen: z.B. Spr. 27,9: „Wer sein Ohr abwendet, um die Weisung nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Gräuel“
Jede Art von unvergebener Sünde → wie bereits beschrieben
Was ist Sünde?
Das Gegenteil von echter Liebe, siehe Matth. 22,37-40: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt... Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ 1. Joh. 3,4: „... die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes“; Römer 13,10: „... So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“. Das Gebot Jesu in Joh. 13,34 beschreibt einen weiteren Aspekt echter Liebe.
Ich hab die vorigen Zitate mit großer Sorgfalt aus der Bibel entnommen.
Da dieses Schreiben nicht so umfangreich werden sollte (was interessierte Leser leicht abschrecken könnte), hab ich viele Verse jedoch ohne größeren Zusammenhang zitiert. Der Leser kann aber anhand der angegebenen Fundstellen die Zitate finden und den textlichen Zusammenhang nachlesen. Ein eigenständiges nachlesen und prüfen wäre sowieso sehr sinnvoll, siehe auch Apostelgeschichte 17,11+12.
Auch wurden die Bibelzitate nicht einfach alle wahllos aneinander gereiht. Die Reihenfolge der durch sie zur Sprache kommenden Bibelthemen erfolgte im groben so, wie es der Gesamtaussage der biblischen Botschaft entspricht.
Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich in diesem Zusammenhang noch anmerken, dass der Mensch bereits zu Beginn seines christlichen Lebens Gott erleben kann, wenn er aufrichtig und intensiv, ernsthaft bzw. aus ganzem Herzen nach Gottes Wahrheit sucht und Ihn kennen lernen möchte.
Vielleicht denken manche Leser, dass sich ihre eigene Lebensqualität verringern würde, wenn sie durch Gemeinschaft mit Gott und mit Seinem Wort zu Menschen verändert werden, die sehr stark von uneigennütziger Nächstenliebe geprägt und motiviert werden ↓
Wird man nicht dadurch glücklich, dass man in erster Linie danach strebt, sich selbst möglichst viele eigenen Wünsche zu erfüllen?
Ich behaupte: Nein. Das unablässige egoistische Streben nach immer mehr Wohlstand, Vergnügen, Medienkonsum, Genuss, Luxusgüter, Hobbies, Anerkennung ... mag zwar kurzfristige Glücksmomenten hervorrufen, alles in allem führt es aber zu innerer Ruhelosigkeit, Leere, Stress, Verlustangst und zu Beziehungen, die auf egoistischem Interessensausgleich gründen und nicht auf echter Liebe – tiefe Enttäuschungen sind vorprogrammiert – man versucht tiefe unbewusste Sehnsüchte durch ungeeignete Mittel zu stillen und bleibt deshalb innerlich unbefriedigt und leer.
Alternative: Bei dauerhafter und intensiver Gemeinschaft mit dem, der auch das Gehirn erschaffen hat (durch Bibelstudium, Gebet und Unterordnung unter Seine Grundsätze der Liebe) und gleichzeitiger Abwendung von allen unnötigen gegenteiligen Einflüssen, werden sich Gedanken, Gefühle, Leben und Wesensart immer mehr zum positiven verändern. Ein von Nächstenliebe erfülltes Leben wird dann nicht mehr als Pflicht oder Zwang angesehen, sondern als Wohltat – zumal Gottes Nähe und Hilfe bei solch einer Lebensführung oft spürbar sein werden. Dank und Freude über diese sinnvolle, wirksame Lebensweise unter Gottes Segen, werden Gefühlen von Bedeutungslosigkeit, Leere, Angst und Minderwertigkeit immer mehr den Boden entziehen. Außerdem wird man immer mehr fähig werden, eine neue Art von Beziehung einzugehen → zwischenmenschliche Kontakte / Freundschaften, die auf uneigennütziger Nächstenliebe gründen (samt Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen) und nicht mehr auf Machtausübung, egoistischer Bedürfnisbefrie-digung, Beziehungssucht, übereinstimmenden Interessen oder gegenseitiger Ausnutzung. „... denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen ...“ (aus Römer 5,5)
Die Dankbarkeit und Zuneigung der Menschen, denen man gutes getan oder gesagt hat, wird ebenso die eigene Stimmung heben. Auch eine Vereinsamung kann durch solch eine Lebensweise verringert und letztlich beseitigt werden.
Quelle: www.heilsame-Geborgenheit.de
Verwendete Bibel: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, (c) 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
die eigene Bedürftigkeit einsehen → Psalm 34,19 und 50,15; 1. Joh. 1,8-10
Gott von ganzem Herzen suchen → Jeremia 29,13
nach Gottes Weisheit suchen wie nach Schätzen → Sprüche 2.1-20 + Spr. 4,5-13+20-22; Apostelgeschichte 17,11+12
Wichtig: Wer Gott von ganzem Herzen sucht (suchend nach Beweisen für Seine Existenz und Zuneigung zu uns Menschen, wer von ganzem Herzen versucht, Seine Wahrheit/Sein Wort bzw. Weisheit zu finden und zu verstehen), kann auch dann schon Gebetserhörungen erleben, wenn er noch nicht in der Lage ist, alle der weiteren Voraussetzungen für Gebetserhörungen anzuwenden. Gott ist gnädig und lässt sich gerne finden. Es mag viel und schlimme Schuld zwischen dir und Gott stehen – bete trotzdem. Gott möchte sie dir abnehmen und vergeben. Wenn du dich näher mit den unten angegebenen Bibeltexten beschäftigst, wirst du darin auch den Weg zur Vergebung und zu einer wiedergeborenen, liebevollen Wesensart finden.
Wer in eine Notlage geraten ist, sollte Gott auch dann um Hilfe bitten, wenn er in dieser schlimmen Situation nicht die Möglichkeit hat, alle Voraussetzungen für Gebetserhörungen auszuleben. Wer allerdings immer wieder in Notlagen nach Gott schreit, sonst aber nichts von Ihm wissen möchte (nicht bereit, ihn aufrichtig von ganzem Herzen zu suchen und sich mit viel Einsatz für seine Ratschläge zu interessieren), sollte sich keine großen Hoffnungen auf hilfreiche Wunder machen. Eine Notlage kann jedoch evtl. der Beginn einer ernsthaften Suche sein – gib deshalb die Hoffnung nicht auf und bringe deine Bitten vor Gott.
Gottesfurcht → Psalm 25,12-15; Sprüche 1,7+28-30; Spr. 8,13-21+32-36; Spr. 9,10-11.
(Ehrfurcht ...) Gottes Zurechtweisungen annehmen → Spr. 1,23-33; Spr. 3,1-18; Spr. 13,10+18; Offb. 3,19-22;
Gott bitten → Jakobus 4,2; Psalm 50,15; Matthäus 7,7-11
beharrlich bitten → Lukas 11,5-12 + 18,1; Epheser 6,18; Römer 12,12
ernstlich, inständig beten → Jakobus 5,16+17; Daniel 9
Gott bzw. Jesus erkennen → 2. Petrus 1,3-4
das erbitten, was dem Willen Gottes entspricht → 1. Joh. 5,14+15 → sich möglichst auf eine biblische Verheißung beziehen → Psalm 33,4+9; Psalm 27,7+8
Demut und Reue (auch wichtige) → Ps. 34,18+19; 2. Chr. 6,36-39; Jak. 4,7-10; Dan.9,13+14; Jes. 55,7; Luk. 18,9-14
anderen vergeben (Voraussetzungen) → Mark. 11,24-25; Luk. 17,3-4; Jak. 5,16; Matth. 6,12-15
Glauben/Vertrauen (für Vergebung) → Joh. 14,11-14; Mark. 11,24; Joh. 7,38+39
Nicht auf den Glauben vertrauen, sondern auf Gottes Verheißungen – siehe 1.Johannes 5,15 ↓
Gott bereits für die Erhörung einer Bitte nach Seinem Willen danken, wenn man noch nichts davon spürt, siehe hierzu auch 2.Chronik 20,14-16 und 20-22. Aus dem Buch „Botschaften an junge Leute“ (Ellen White), Kapitel 80 (Glaube und Gebet):
„...Wenn die Bedingungen erfüllt werden, so sind Gottes Verheißungen sicher ... Dann sollen wir glauben, dass wir's empfangen werden, und dem Herrn dafür danken, dass wir's erhalten haben. Der uns mitgeteilte Segen muss nicht sichtbar sein ... die Gabe liegt in der Verheißung ... die Gabe, die wir bereits besitzen, wird dann zur Geltung kommen, wenn wir ihrer am meisten bedürfen.“
vertrauendes warten → Psalm 42,6; Klagel.3,25+26; Spr.10,28 in Verbindung mit Hebr.12,3-13
Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck bringen → Ps. 50,14 + 15 - 23 „... rufe mich an in der Not ...“
Erfülltsein mit Gottes Wort → Joh. 8,31-36; Joh. 15,1-8, insbesondere Vers 7; Spr. 4,20-23
Freigiebigkeit, Barmherzigkeit → Jesaja 58,3-11; Spr. 19,17; Maleachi 3,7-10
richtige Zielvorstellung, Entscheidung für die Nachfolge → Matth. 6,33; Joh. 12,26+14,15-25+15,7-12; Apg. 5,32
Hingabe an Jesus, Ihm dienen, Gehorsam gegenüber Gottes Geboten→ Ps.25,10; 1.Joh. 3,22; Matth.11,29; Spr.3,1-4;
Erhörungshindernisse
Gottes Wort umgehen → Sach. 7,13; Spr. 28,9: wer die Weisung nicht hören will, dessen Gebet ist ein Gräuel
Die Absicht, den erbetenen Segen egoistisch zu vergeuden → Jakobus 4,3
Hochmut/Stolz → 1. Petr. 5,5+6; Spr. 3,5-8; Matth. 6,5-6 ;Matth. 23,5-12
Zweifel, Schwankhaftigkeit → Jak. 1,6-8 – beachte, wie in den Versen 7+8 „Zweifel“ definiert wird.
Sünde im allgemeinen → Ps. 66,18; 1. Petr. 3,8-12; Jer. 11,1-14; Ps. 34
Aus Jes. 59: „Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass Er nicht helfen könnte und Seine Ohren
sind nicht hart geworden, sodass Er nicht hören könnte, sondern Eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen Sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet“.
Was ist Sünde? → Das Gegenteil von echter Liebe, siehe Matth. 22,37-40: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen ... Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“
1. Joh. 3,4: „... die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes“
Römer 13,10: „... So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“.
Das Gebot Jesu in Joh. 13,34 beschreibt einen weiteren Aspekt echter Liebe.
Gottes Eigentum unnötig zu schädigen, ist eine Art Diebstahl und damit auch Sünde; wir sind Sein Eigentum! (1. Kor. 6, 19+20)
Wer eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, darf Gott um Weisheit zu deren Studium, um bessere Erkenntnis Seiner Liebe, um einen neuen Willen und um Seine Kraft zur Anwendung aller Voraussetzungen bitten. Das Bestreben und die Bitte an Gott um die Befähigung, diese Voraussetzungen auszuleben (z.B. Umkehr – weg von der Sünde, hin zu Gott), sollte uns besonders wichtig sein.
Quelle: www.heilsame-Geborgenheit.de
Verwendete Bibel: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, (c) 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart