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Eine geistige Grundlage, die Bestand hat –
Warum gerade die Bibel?

Ein Brief an alle, die die biblische Botschaft als unbewiesene Spekulation ansehen:

Lieber Herr/Frau...........

Als ich kürzlich bei Ihnen zu Gast war, haben Sie etwas von Ihrer Sicht über eine Existenz nach dem Tod erzählt.
Über die Theologie meinten sie, diese habe zwar recht, jedoch weiß sie nicht, warum. Ich gehe davon aus, dass Sie damit sagen wollten, dass die Überzeugungen des theologischen Bereichs nicht ausreichend und schlüssig begründet und belegt werden können.

Im Nachhinein hab ich mir Gedanken zu Ihrer kritischen Aussage gemacht. Im Moment des Gesprächs ist mir nicht viel eingefallen und es wäre wohl auch unangebracht gewesen, in dieser Situation länger herumzuargumentieren. Gerne möchte ich deshalb schriftlich ein wenig erläutern, warum ein intelligenter Mensch, der eine sehr gute Bildung hat (z.B. ein Wissenschaftler) und in der westlichen Welt lebt, auch heute noch die Überzeugung haben kann, dass es eine schriftliche, verständliche Offenbarung einer Macht gibt, die das woher und wohin des Menschen plausibel erklären kann und auch zu dem Dilemma der Gegenwart (Leid) eine Antwort bietet.

In meinem privaten Blickfeld gibt es viele Akademiker die trotz ihrer Bildung die Bibel als Wort Gottes sehen. Auch ich würde mich nicht so einsetzen für eine Sache, die man nur wegen angenehmer Gefühle, ansprechender Zeremonien, reger Phantasie und alten moralisch lehrreicher Legenden für gut und richtig halten kann.

Die alles entscheidende Frage war für mich schon als Kind, ob es nun den Gott, der sich in der Bibel offenbart, wirklich gibt oder nicht. Wenn nicht, dann hätte mich das Christentum nicht mehr weiter gereizt, da ich wirklich nicht viel Sinn für kirchliche Traditionen und fromme Gefühle hatte. Wenn es ihn gibt, dann macht der Glaube wirklich Sinn, da in der Bibel eine Auferstehung der Toten, ewiges Leben in gleicher Identität, in Glück, Gesundheit und Frieden angeboten wird.
Warum kann man nun als objektiver, sachlich denkender Mensch davon überzeugt sein, dass sich in der Bibel der Schöpfer des Himmels und der Erde offenbart, der Schöpfer auch des Menschen?
Ein wichtiges Argument ist für mich die biblische Prophetie. Ein Mensch kann nicht etwas über längere Zeit vorhersagen. Wenn Sie aber in den bibl. Büchern Jesaja, Jeremia und Hesekiel lesen, werden Sie viele Prophezeiungen finden, teilweise auch mit Jahresangaben, z.B. dass dieses und jenes Reich von dem oder jenem antiken Herrscher vernichtet werden wird z.B. Jer.25,8-14; Hes.26. Nun bin ich kein Archäologe, der dies nachprüfen kann (es gibt aber genügend solche, die begeistert von dem Wahrheitsgehalt der Bibel sind), aber möchte doch folgendes zu bedenken geben: Wäre das Alte Testament früher so oft mühsam von Hand abgeschrieben worden und auch heute noch als heilige Schrift akzeptiert, wenn es sich schon im Altertum immer wieder herausgestellt hätte, dass sich die Vorhersagen darin nicht erfüllt hätten? Ich denke, dass die Bücher des Alten Testaments dann so wie viele andere altertümliche Schriftrollen irgendwann nicht mehr im Blickpunkt des öffentliches Interesse der Juden und anderer Leute gestanden hätte. Es gibt auch einige Prophezeiungen, die Ereignisse Jahrhunderte im Voraus angekündigt haben: z.B. Micha 5,1; Jesaja 53; Psalm 22, 17-19, einige in den Büchern Daniel und Offenbarung.

Viele Einzelheiten aus Jesu Leben wurden bereits Jahrhunderte zuvor im Alten Testamt vorhergesagt, einschließlich dem Todesjahr des Messias (=Gesalbter). Im Neuen Testament kann man mehrere Stellen finden, wo Juden gerade mit dem Argument der durch Jesu Leben und Sterben erfüllten Prophetie von Seiner Sendung überzeugt werden sollten, schließlich waren die alttestamentl. Schriften den gelehrten Juden gut bekannt (siehe Lukas 24,25 folgende, Apostelgeschichte 17,1-4 oder Apostelgeschichte 13,16 folgende). Nach den Erkenntnissen aus der Archäologie kann man davon ausgehen, dass das Alte Testament (AT) schon seit uralten Zeiten mit unserem heutigen so gut wie identisch ist und dass Prophezeiungen nicht im Nachhinein dazu geschrieben wurden. Die orthodoxen Juden, die Jesus nicht als ihren Messias angenommen haben, hätten auch niemals eine Fälschung ihrer alttestamentarischen Schriften zugelassen, die zum Ziel gehabt hätte, Jesu göttliche Sendung im Sinne der Christen zu bestätigen.

Warum haben kurz nach Jesu Tod so viele Juden Jesus als den Messias angenommen?
In unserer Kultur ist es seit Jahrhunderten üblich, an einen gekreuzigten Heilsbringer, Sohn Gottes oder Religionsgründer zu glauben, wir denken uns nicht viel dabei. Damals war es aber für die Leute ein Unding, jemanden als Erlöser zu akzeptieren, der scheinbar so schwach und verhasst war, dass er sich zu Tode foltern lassen musste (siehe 1.Korinther 1, 18+23). Und das, wo doch die Juden erwarteten, dass sie der eines Tages kommende Erlöser von den Römern befreien sollte! Hätte der Glaube an Jesus Christus so viele Anhänger gefunden, wenn es keine sinnvollen Gründe dafür gegeben hätte, wenn sein Erscheinen nicht vorhergesagt worden wäre und sein Wirken und das seiner Jünger nicht mit vielen Wundern verbunden gewesen wäre? Schließlich hat sich das frühe Christentum nicht durch Gewaltanwendung verbreitet.
Warum waren über die Jahrhunderte so viele Christen bereit, für ihren Glauben zu sterben?
Warum wenden sich auch heute relativ viele Menschen aus nicht-christlichen Kulturkreisen der biblischen Botschaft zu?

Am spannendsten finde ich jedoch die prophetischen Aussagen der Bibel, die sich auf die letzte Zeit beziehen.
Laut Bibel soll Jesus in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen. Kurz vor dieser Zeit werden bibeltreue Christen lt. Bibel weltweit verfolgt und gehasst werden. Im Buch Daniel (AT) und in der Offenbarung (NT) steht, welche Mächte diese letzte Verfolgungszeit in Gang setzen werden. Diese Aussagen sind in einer gleichnishaften, zum großen Teil verschlüsselten Sprache zu finden. Wenn man jedoch nach dem Prinzip „DIE BIBEL LEGT SICH SELBER AUS“ vorgeht und den Schlüssel für diese Sprachbilder in der Bibel selbst findet, kommt man zu erstaunlichen Ergebnissen.
Für Tüftler, die sich sehr gut in Geschichte und Bibelkunde auskennen: Die Prophezeiungen in Daniel und Offenbarung sind i.d.R verschlüsselt (siehe Dan.12,4). Man muss für einen Tag ein Jahr einsetzen. Das steht in Bezug auf Dan.9,24 sogar sinngem. in der Elberfelder Bibel (in Fußnote), offenbar ist dieser Schlüssel unter Theologen bekannt, man kann dies aber auch biblisch begründen: Das Buch Daniel sollte lt. Dan.12,4 versiegelt werden bis zur „Zeit des Endes“, siehe auch Dan.10,14: „...denn das Gesicht geht auf ferne Zeit.“ - ein wörtliches Tag-Verständnis wäre da widersinnig. Die Abfolge wichtiger Reiche in Tiergestalt liest man in Daniel 7, es geht hier nicht um eine allgemeine Geschichtsschreibung, sondern es werden speziell solche Mächte beschrieben, die es besonders mit Gottes Volk zu tun haben würden (häufig als verfolgende Mächte), das Ende der letzten in Dan. 7 beschriebenen Macht geht lt. Vers 27 bis zur Zeit des Endes, betrifft also nicht alles längst vergangene Zeiten. Außerdem zum besseren Verständnis: Das Wort "Zeit" in Daniel 7,25 kann lt. Elberfelder auch mit "Jahr" übersetzt werden: Die Verknüpfung von Daniel 7 mit Offenbarung 13 ist sehr interessant (siehe Aussehen des Tieres lt. Offb.13,2; die 3,5 Jahre sind gleich 42 Monate oder 1260 Tage: Für die Israeliten hatte früher ein Monat pauschal 30 Tage). In Offb. 13 wird das Thema des "kleinen Horns" aus Daniel 7 also noch ausführlicher behandelt, jedoch auch verschlüsselt. Das müsste man genauer studieren.
Auftreten und Sterbejahr des „Gesalbten“ (griechisch: Christos; hebräisch: Messias): Daniel 9,25-26.

Einige Jahre nach der großen Adventbewegung, während der sich vor ca. 170 Jahren viele Christen verschiedener Kirchen mit der Frage des zweiten Kommens Jesu (Advent = Ankunft) beschäftigten, wurde ein Buch herausgegeben, in dem einige Verschlüsselungen biblisch erklärt und verschiedene Bibelaussagen zu den letzten Ereignissen im Zusammenhang und der Reihe nach dargelegt wurden. Dieses Buch wird noch heute mit gleichem Inhalt verkauft („Der große Kampf“ von Ellen White, neuerer Titel: „Vom Schatten zum Licht“). Ich frage mich, ob es früher überhaupt von vielen Lesern ernst genommen wurde, denn ein Zustandekommen der Ereignisse, die in diesem Buch (und anderen Schriften) schon damals aufgrund bibl. Prophetie vorhergesehen wurden, war vor dem ersten Weltkrieg extrem unglaubhaft. Heute kann man das Buch leichter verschenken oder verkaufen, weil die politische und religiöse Entwicklung tatsächlich in die vorhergesehene Richtung weist und der Beobachter erkennt, dass die Mächte, die in vielleicht nicht ferner Zukunft religiös intolerant werden, heute schon große Macht haben. Eine Vorhersage, die sich vor den eigenen Augen erfüllt ist immer besonders beeindruckend. Der Zeitpunkt, wann die letzten Ereignisse stattfinden werden, findet sich aber nicht in der Bibel.
Auch andere Aussagen der Heiligen Schrift über die Zeit kurz vor Jesu Wiederkunft sind bemerkenswert (über den Zustand der Gesellschaft, die Moral der Menschen, „wie Sodom und Gomorrha“, die Gier der Reichen... ) siehe hierzu z.B. Matthäus 24, 2.Timotheus 3,1-9 Jakobus 5,1-6
- Übrigens enthält nach meinen Informationen kein anderes Religionsbuch nachprüfbare Prophezeiungen -

Meine Schlussfolgerung: Wenn sich Gottes Aussagen über die Zukunft bereits vielfach erfüllt haben, dann kann ich darauf vertrauen, dass Er auch die biblischen Aussagen in die Tat umsetzen wird, die noch vor uns liegen und dass auch die nicht nachprüfbaren Aussagen über die Vergangenheit (z.B. Schöpfung) der Wahrheit entsprechen. Ich rede also von Vertrauen, nicht von vermuten. Vertrauen bzw. glauben kann ich jeman- dem dann, wenn er sich bereits als vertrauenswürdig erwiesen hat.
Nicht nur ich denke so. Ich höre und lese immer wieder von hoch gebildeten Menschen, die früher ein ganz anderes Weltbild hatten oder einfach desinteressiert an Religion waren und plötzlich voller Begeisterung/ Überzeugung dem biblischen Erlösungsplan glauben schenken (noch nicht sehr lange her, las ich z.B. ein Buch von einem ehemals atheistischen Professor, der seinen Studenten die Evolutionstheorie vermittelte; heute ist er bekennender Christ und klärt die Leute über enorm viele wissenschaftliche Fakten auf, die der Evolutionstheorie widersprechen).

Aber noch mehr Vertrauen kann sich dann entwickeln, wenn man jemanden persönlich kennenlernt und wenn man dabei erlebt, dass derjenige es gut mit einem meint.
Viele Christen haben schon selbst erlebt, dass es sich bei der Bibel nicht einfach nur um Papier mit gespeicherten Informationen handelt,wie bei anderen Büchern, sondern dass eine Macht dahinter steht, die ihre Versprechungen bzw. Verheißungen auch gegenüber dem einzelnen Menschen heute genauso wahr macht wie früher, wenn die Bedingungen dazu erfüllt werden (z.B. „rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen“ aus Psalm 50,15 oder „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht... Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei“ aus Joh. 8 ab Vers 34)
Ich selbst habe schon viele Gebetserhörungen erlebt, die ich weder als Zufall noch als Einbildung ansehen kann. Wenn man in Problemen steckt und auch schon den Verlust des Lebens vor sich sieht, kein Arzt oder sonstiger Mensch einem da heraushelfen kann... und sich kurz nach einem ernsthaften Gebet die gesamte Situation total verändert- und dann auch gut bleibt, sodass das Leben wieder schön wird... Wenn sich auch außerhalb des eigenen Denkens oder Fühlens genau die Dinge ereignen, wofür man kurz zuvor gebetet hat... Ich könnte da viel erzählen, auch vom Heilungswunder, das mein Vater nach einem Lendenwirbelbruch erlebte, als die starken Schmerzen sofort verschwunden und nie wiedergekehrt sind (er war ja selbständig und konnte sich nicht krank schreiben lassen)...als er noch am selben Tag (nach dem Gebet) ein großes Loch aus dem harten Erdboden ausgegraben hat, ohne Schmerzen (für Hoftor). Vor dieser Gebetserhörung musste er vor lauter Schmerzen hin und wieder sogar morgens auf allen Vieren aus dem Bett krabbeln, weil es anders nicht ging - der Wirbelbruch war eine vom Arzt festgestellte Tatsache! (durch den Wirbelbruch ist lt. Orthopäde eine Bandscheibenverschiebung und eine Längsbandirritation eingetreten). Vor seinem Gebet hat sich mein Vater eine Zeit lang intensiv mit der Frage beschäftigt, wie man Gottes Eingreifen durch das biblische Glaubensgebet erleben kann.
Viele andere Christen, die Gott und sein Wort ernst nehmen und auch ihr Leben danach ausrichten, haben ähnliches erlebt. Wer Gott nicht kennt und deshalb keinen Bezug zu solchen Voraussetzungen findet, der kann trotzdem Wunder erleben, wenn er zumindest die folgende Bedingung erfüllt: „wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen...“ aus Jeremia 29,13, ähnliches steht in Sprüche 2,1-7.
Sofern es einen Gott gibt, der seine Geschöpfe gern hat, wäre es auch logisch anzunehmen, dass er sich in irgendeiner vernünftigen Weise dem intelligenten Wesen Mensch zeigt und dass er auch eine Beziehung zu ihm aufbauen will, dass Er ihm die wichtigen Fragen des Lebens erklärt und auch tatsächlich erfahrbar ist, wenn schon nicht sichtbar. Dies wird tatsächlich durch Bibel und Gebet gewährleistet.
Sehr interessant ist auch, dass sich Menschen charakterlich zum guten hin verändern, wenn sie sich in einer lernwilligen, unvoreingenommen Art und Weise intensiv mit der biblischen Botschaft beschäftigen („das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert ...und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens“ aus Hebr.4,12) Wenn man mitbekommt, wie gewissenlose Verbrecher durch das Erkennen und die Annahme des bibl. Erlösungsplanes in vertrauende, sanftmütige, feindesliebende, fleißige und dankbare Zeitgenossen umgewandelt werden, ist dies ein deutlicher Hinweis auf die Macht, die hinter der Heiligen Schrift steht und wirkt.

Nachdem ich nun ein wenig begründet habe, weshalb die Bibel für mich glaubwürdig ist, möchte ich noch ein wenig darauf eingehen, was sie denn zu den letzten Ereignissen auf unserer Erde aussagt:

Ein wichtiges Thema der Bibel ist die charakterliche Erneuerung des Menschen, die auch als Bekehrung oder Wiedergeburt beschrieben wird. Da die Bibel ein ewiges Leben in dauerhaftem Frieden und Glück verspricht, müssen dort auch einmal andere Menschen sein. Wenn alle Menschen dort hin kämen, gäbe es wieder Hochmut, Neid, Ich-Sucht, Habsucht, Ausnutzung... wo wäre da das Glück? Also muss der Mensch erneuert werden, damit er überhaupt willig und fähig ist, bis in alle Ewigkeit friedlich mit den anderen Geschöpfen zu leben. Schon deshalb macht es Sinn, dass in der Bibel die Befreiung von Sünde ein Hauptthema darstellt (Sünde ist lt. Bibel das Gegenteil von echter Liebe, siehe Matth. 22,36-40 im Zusammenhang mit 1.Johannes 3,4 und Römer 13,10).
Theoretisch könnte Gott die Menschen auch gegen ihren Willen plötzlich zum guten verändern, jedoch macht er das nicht, weil er das Prinzip der Entscheidungsfreiheit und der Eigenverantwortlichkeit beachtet. Deshalb ist es auch aus biblischer Sicht logisch, dass es ein Gericht gibt in dem ermittelt wird, welcher Mensch sich erneuern lies und fähig ist, in die Ewigkeit einzugehen: Wer Gottes Wort ernst nimmt und danach lebt (Matth.7,21) bzw. wer nach der ihm verfügbaren Erkenntnis und seinem Gewissen lebt (Römer 2,14-16). Die anderen werden nach einer gerechten Strafe sterben, siehe Römer 6,23: „der Sünde Sold ist der Tod;“ (also nicht ewiges leiden, wie es auch heute noch manche verkünden) „die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben...“ (selber Satz).
Hier liegt ein großer Unterschied zu dem, was heute viele Menschen glauben, dass nämlich jeder Mensch von Natur aus ewig lebt, dass nach dem Verfall des Körpers der Geist irgendwie weiter lebt oder dass man in einem anderen Lebewesen wiedergeboren wird. Es wird nicht groß zwischen gut und böse unterschieden, alle leben irgendwie weiter und können sich unter Umständen im späteren Leben noch bessern, von einem gerechten Gericht mit einer nachvollziehbaren Konsequenz höre ich da nichts. Die Aussicht auf eine Ewigkeit ist, so weit ich das mitbekomme, bei solchen modernen Ansichten nicht besonders verlockend und auch sehr vage. Wenn ich sofort nach meinem Tod irgendwie anders weiterlebe aber keinen Zugang mehr zu meinen von mir vermissten Angehörigen und Freunden habe oder sogar deren Leid mitbekomme und nicht eingreifen kann, wie könnte ich mich da entspannen? Oder hab ich dann eine andere Identität, sodass ich nichts mehr von meinem vorigen Leben weiss?
Die Bibel zeichnet über das ewige Leben stattdessen ein ideales Bild. Die Frage ist nur, ob sie glaubwürdig ist und es einmal so kommen wird (wovon ich entsprechend der vorigen Ausführungen ausgehe). Der Tod ist lt. Bibel wie ein Schlaf (Joh.11,11-14). Man spürt von nichts, man existiert einfach nicht mehr. Da es demnach auch kein Zeitgefühl gibt, wird der „Gerechte“ kurz nach seinem letzten Atemzug die Wiederkunft Jesu wahrnehmen, weil er bei dessen Ankunft in Macht und Herrlichkeit lt. Bibel auferstehen und danach in Gottes Reich aufgenommen wird (1.Kor.15,20-23; Joh.14,3; Markus 13,26-27).
Auf weiteres in diesem Zusammenhang möchte ich hier nicht eingehen. Wenn Sie an solchen Themen Interesse haben, empfehle ich Ihnen, die Bibel im Zusammenhang ihrer Aussagen zu studieren und das hier auf der zweiten Seite genannte Buch zu lesen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Neugier, Freude und Gottes Beistand.

Quelle: www.heilsame-Geborgenheit.dewww.warum-die-Bibel.de
Verwendete Bibel: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, (c) 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart